Die 5 Schritte der Zahlungsabwicklung
1. Initiierung: Der Kunde zahlt per Karte am Terminal oder online. 2. Autorisierung: Das Terminal oder Gateway sendet die Transaktionsdaten zum Acquirer. 3. Weiterleitung: Der Acquirer leitet die Anfrage über das Kartennetzwerk (Visa/Mastercard) an den Issuer weiter. 4. Genehmigung: Der Issuer prüft Deckung und Sicherheit und sendet Genehmigung oder Ablehnung zurück. 5. Settlement: Der Händler erhält die Gelder (abzüglich Gebühren) auf sein Konto – meist innerhalb von 1–2 Werktagen.
Beteiligte an der Zahlungsabwicklung
An jeder Kartenzahlung sind mindestens vier Parteien beteiligt: der Händler (Merchant), der Acquirer (händlerseitige Bank/Zahlungsdienstleister), das Kartennetzwerk (Visa, Mastercard, girocard) und der Issuer (kartenausgebende Bank des Kunden). Dazu kommen oft noch ein Payment Gateway als technische Schnittstelle und ggf. weitere Subprozessoren.
Unterschied Autorisierung vs. Settlement
Autorisierung bedeutet, dass die Zahlung genehmigt und ein Betrag reserviert wurde – aber noch kein Geld geflossen ist. Das Settlement (Clearing) ist der tatsächliche Geldfluss: Der Betrag wird vom Kartenkonto des Kunden abgebucht und dem Händler gutgeschrieben. Dieser Prozess findet in der Regel am Ende des Geschäftstages (Tagesabschluss / Batch Processing) statt.