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Glossar

Chargeback (Rückbuchung)

Ein Chargeback (Rückbuchung) ist ein Zahlungsstreit, bei dem ein Karteninhaber seine Bank auffordert, eine bereits getätigte Kartenzahlung rückgängig zu machen. Für Händler kann dies zu Verlusten und zusätzlichen Gebühren führen.

Bearbeitungszeit45–120 Tage
Typische Gebühr15–50 € pro Fall
Schutz durchEMV / 3D-Secure

Wie funktioniert ein Chargeback?

Wenn ein Karteninhaber eine Zahlung anficht, initiiert er bei seiner Bank (dem Issuer) einen Chargeback-Antrag. Die Bank prüft den Fall und zieht den entsprechenden Betrag vorläufig vom Händlerkonto ab. Der Händler hat die Möglichkeit, den Chargeback mit Beweisen (Liefernachweise, Kommunikation) zu bestreiten. Gibt die Bank dem Karteninhaber recht, bleibt der Betrag einbehalten und der Händler zahlt zusätzlich eine Chargeback-Gebühr.

Häufige Gründe für Chargebacks

Die häufigsten Gründe sind: Kreditkartenbetrug (die Karte wurde ohne Wissen des Inhabers genutzt), nicht anerkannte Transaktionen, Waren nicht erhalten oder nicht wie beschrieben, technische Fehler bei der Doppelabbuchung sowie Abonnements, die der Kunde nicht mehr wollte. In Deutschland liegt die Chargeback-Quote im stationären Handel durch die Nutzung von PIN und EMV-Chip besonders niedrig.

Chargebacks vermeiden als Händler

Wichtigste Maßnahmen: Immer PIN statt Unterschrift nutzen (bei Kartenterminals), klare Rückgaberichtlinien kommunizieren, Transaktionsnachweise aufbewahren, bei Online-Zahlungen 3D-Secure einsetzen und verdächtige Transaktionen proaktiv ablehnen. Paydog unterstützt alle gängigen Sicherheitsstandards, um das Chargeback-Risiko zu minimieren.