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Glossar

EMV-Standard

EMV steht für Europay, Mastercard und Visa – die drei Organisationen, die diesen globalen Sicherheitsstandard für Chipkarten und Kartenterminals entwickelt haben. EMV hat den unsicheren Magnetstreifen als dominierenden Zahlungsstandard weltweit abgelöst.

Eingeführt1994 (Europa)
Weltweite Nutzung> 10 Mrd. Karten
SicherheitsebenenChip + PIN / Tap

Was macht EMV sicherer?

Beim Magnetstreifen sind Kartendaten statisch gespeichert und können leicht kopiert werden (Skimming). EMV-Chips erzeugen bei jeder Transaktion einen einzigartigen, dynamischen Kryptogramm-Code, der nicht wiederverwendet werden kann. Selbst wenn Angreifer die Transaktionsdaten abfangen, können sie damit keine gefälschte Karte erstellen. Kombiniert mit der PIN-Eingabe bietet EMV höchste Sicherheit im stationären Handel.

EMV und kontaktloses Bezahlen

Auch kontaktloses Bezahlen (NFC/Tap-to-Pay) basiert auf dem EMV-Standard. Die Kommunikation zwischen Karte und Terminal erfolgt verschlüsselt über Near Field Communication (NFC). Jede Transaktion wird durch ein einmaliges kryptografisches Token autorisiert. Apple Pay und Google Pay nutzen ebenfalls den EMV-Tokenization-Standard, ersetzen dabei die echte Kartennummer durch einen sicheren Token.

EMV-Zertifizierung für Händler

Alle Kartenterminals, die in Europa eingesetzt werden dürfen, müssen EMV-zertifiziert sein. Paydog setzt ausschließlich zertifizierte Terminals ein, die zusätzlich PCI-PTS-konform sind. Das schützt Händler vor Haftung bei betrügerischen Transaktionen und entspricht den gesetzlichen Anforderungen.