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Glossar

NFC (Near Field Communication)

NFC (Near Field Communication) ist eine Kurzstreckenfunktechnologie, die die drahtlose Kommunikation zwischen zwei Geräten über eine Distanz von wenigen Zentimetern ermöglicht. Im Zahlungsverkehr ist NFC die technologische Grundlage für kontaktloses Bezahlen mit Karte, Smartphone und Wearables.

Frequenz13,56 MHz
Reichweitemax. 4 cm
StandardISO 14443 / EMV CL

Wie funktioniert NFC im Zahlungsverkehr?

NFC-Chips kommunizieren auf der Frequenz 13,56 MHz. Beim Bezahlen sendet das Terminal ein schwaches Magnetfeld aus, das den NFC-Chip der Karte mit Strom versorgt (Passive Kommunikation). Die Karte überträgt daraufhin die für die Transaktion nötigen verschlüsselten Daten. Die Kommunikation ist durch den EMV-Contactless-Standard gesichert und erzeugt für jede Transaktion einen einzigartigen kryptografischen Code.

NFC bei Apple Pay und Google Pay

Smartphones mit NFC nutzen den Host Card Emulation (HCE)-Standard, um eine virtuelle Karte zu emulieren. Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay ersetzen die echte Kartennummer durch einen sicheren Token (Tokenization). Dieser Token ist gerätespezifisch und wertlos, wenn er abgefangen wird. Die Authentifizierung erfolgt durch Biometrie (Face ID, Fingerabdruck) oder PIN am Smartphone.

NFC-Sicherheit: Kann NFC-Zahlung abgefangen werden?

Die theoretische Reichweite von NFC beträgt maximal 20 cm, in der Praxis weniger als 4 cm. Das macht zufälliges Abfangen im Alltag praktisch unmöglich. Selbst wenn Daten abgefangen würden, wäre der dynamische Transaktionscode unbrauchbar, da er nur einmal gültig ist. NFC gilt als eine der sichersten Zahlungstechnologien.