Aus was setzt sich die Transaktionsgebühr zusammen?
Die Transaktionsgebühr besteht aus drei Teilen: der Interchange-Gebühr (Interbankentgelt), die an die kartenausgebende Bank (Issuer) geht, der Scheme Fee, die an das Kartennetzwerk (Visa/Mastercard) geht, und der Acquirer-Marge, die beim Zahlungsdienstleister verbleibt. In der EU sind Interchange-Gebühren seit der Interchange Fee Regulation (IFR) für Consumer-Karten gedeckelt: max. 0,2 % für Debitkarten und max. 0,3 % für Kreditkarten.
Flat Rate vs. Interchange++ Pricing
Bei der Flat Rate (wie Paydog Starter) zahlen Händler eine einheitliche Gebühr pro Transaktion, unabhängig vom Kartentyp. Das macht die Abrechnung einfach und planbar. Bei Interchange++ Pricing zahlt der Händler die tatsächlichen Interchange- und Scheme-Fees plus einen fixen Aufschlag des Acquirers. Interchange++ ist bei hohen Volumina oft günstiger, aber komplexer.
Wie reduziere ich Transaktionsgebühren?
Mögliche Maßnahmen: höheres Transaktionsvolumen (führt oft zu besseren Konditionen), Wechsel zum Interchange++-Modell ab bestimmten Volumina, Bevorzugung günstigerer Zahlungsmethoden (Debitkarten günstiger als Kreditkarten, NFC-Karten günstiger als Firmenkarten), sowie Optimierung des Acquiring-Vertrags. Bei Paydog gibt es ab einem Monatsvolumen von 10.000 € individuelle Enterprise-Konditionen.