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Glossar

Transaktionsgebühr

Die Transaktionsgebühr ist der Betrag, den ein Händler pro Zahlungsvorgang an seinen Zahlungsdienstleister oder Acquirer zahlt. Sie setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und variiert je nach Kartentyp, Zahlungsmethode und Händlervolumen.

EU Debitkarten-Interchangemax. 0,2 %
EU Kreditkarten-Interchangemax. 0,3 %
Paydog Starter1,39 % flat

Aus was setzt sich die Transaktionsgebühr zusammen?

Die Transaktionsgebühr besteht aus drei Teilen: der Interchange-Gebühr (Interbankentgelt), die an die kartenausgebende Bank (Issuer) geht, der Scheme Fee, die an das Kartennetzwerk (Visa/Mastercard) geht, und der Acquirer-Marge, die beim Zahlungsdienstleister verbleibt. In der EU sind Interchange-Gebühren seit der Interchange Fee Regulation (IFR) für Consumer-Karten gedeckelt: max. 0,2 % für Debitkarten und max. 0,3 % für Kreditkarten.

Flat Rate vs. Interchange++ Pricing

Bei der Flat Rate (wie Paydog Starter) zahlen Händler eine einheitliche Gebühr pro Transaktion, unabhängig vom Kartentyp. Das macht die Abrechnung einfach und planbar. Bei Interchange++ Pricing zahlt der Händler die tatsächlichen Interchange- und Scheme-Fees plus einen fixen Aufschlag des Acquirers. Interchange++ ist bei hohen Volumina oft günstiger, aber komplexer.

Wie reduziere ich Transaktionsgebühren?

Mögliche Maßnahmen: höheres Transaktionsvolumen (führt oft zu besseren Konditionen), Wechsel zum Interchange++-Modell ab bestimmten Volumina, Bevorzugung günstigerer Zahlungsmethoden (Debitkarten günstiger als Kreditkarten, NFC-Karten günstiger als Firmenkarten), sowie Optimierung des Acquiring-Vertrags. Bei Paydog gibt es ab einem Monatsvolumen von 10.000 € individuelle Enterprise-Konditionen.